Schriften des Nationalparks Gesäuse

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Schriften des Nationalparks Gesäuse

Alle Exemplare der Schriftenreihe sind im Nationalpark-Laden im Infobüro Admont und über Amazon erhältlich.

Forschung betreiben und Forschung erlebbar machen – dies ist nicht nur ein grundlegendes Ziel des Nationalparks, sondern auch eine Verpflichtung im Sinne des Forschungs- und Bildungsauftrages. Einer der Schwerpunkte der Forschungsinteressen liegt in der Dokumentation der reichen Flora und Fauna im Schutzgebiet. Neben der laufenden Auftragsforschung wird der jährlich stattfindende GEO-Tag der Artenvielfalt als Anlass genommen, die Tier- und Pflanzenwelt an bestimmten Standorten genau zu erforschen und zu erkunden. Renommierte Wissenschaftler widmen sich dabei ausgiebig den Arten ihrer Fachbereiche und erfassen jede Art die ihnen unter kommt. Auch "Hobby-Biologen" und Naturbegeisterte sind immer herzlich eingeladen der jährlichen Forschungsaktion beizuwohnen um selbst als naturkundliche Entdecker einen Beitrag zu leisten, oder um den Experten über die Schulter zu sehen.

Die Artenlisten und Ergebnisse dieser GEO-Tage der Artenvielfalt werden schließlich, zusammen mit eingehenden Beschreibungen des Untersuchungsgebietes und Beiträgen zu bestimmten Themen, wie etwa Lawinen, in den Bänden der Schriftenreihe veröffentlicht.

Neben den jährlichen Erscheinungen der Schriftenreihe gibt es mittlerweile auch drei Sonderbände – Band 1 zur Geschichte der Gesäusewälder, Band 7 der sich eingehend den Quellen im Nationalpark widmet und die spannenden Ergebnisse der Quellwochen präsentiert, sowie Band 9 mit dem Titel "Erste Dekade", der einen Überblick über die ersten 10 Jahre der Forschung im Nationalpark, sowie einen Einblick in die Welt der Endemiten gibt.

Einen besonderen Einblick in die beeindruckende Landschaft und die Landschaftsgeschichte des Nationalparks Gesäuse gibt der Bildband "Gesäuse - Landschaft im Wandel". Mehr Informationen zu diesem Buch mit zahlreichen historischen Ansichten aus der Region finden Sie hier.

Natura-2000 Europaschutzgebiete (Hartelsgraben)

Mit dem Beitritt in die Europäische Gemeinschaft hat sich Österreich 1995 verpflichtet, die Maßnahmen der Fauna-Flora-Habitat Richtlinie und der Vogelschutz-Richtlinie im Rahmen des europäischen Schutzgebiete-Netzwerkes Natura 2000 umzusetzen. Damit wird in der EU dem "günstigen Erhaltungszustand" einer umfangreichen Liste von bedeutsamen Arten und Lebensräumen besondere Beachtung geschenkt.

Teil 1 dieses Bandes behandelt das breite Spektrum der Schutzgüter, berichtet über Erfahrungen in der Schutzgebietesbetreuung und kommt zu dem erfreulichen Resümee, dass Natura 2000 und Nationalpark bestenes miteinander harmonieren. Diesem Band liegt die aktuelle Vegetationskarte des Natura-2000 Gebietes Ennstaler Alpen/Gesäuse bei, in dem alle prioritären Lebensräume dargestellt sind (Stand 2017)

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Der Hartelsgraben im Nationalpark Gesäuse erstreckt sich als feuchtkühles, wildromatisches Schluchtgebiet vom Ennstal (520 Meter) bis auf etwa 1.100 Meter Seehöhe und ist sowohl für die zoologische als auch die botanische Feldforschung von herausragender Biodiversität.

Teil 2 ist dem 2015 ebendort veranstalteten 11. GEO-Tag der Artenvielfalt, vor allem jedoch seinen rund 20 ambitionierten Biologinnen und Biologen unterschiedlichster Fachgebiete gewidmet, die hier ihre bemerkenswerten Funde präsentieren.

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UR- / NATUR- / NUTZ- WALD FORSCHUNG IN NATIONALPARKS

Ur- und Naturwälder sind seit frühester Zeit mystische, sagenumwobene Rückzugsorte und unablässig sprudelnde Quellen der Inspiration. Rund die Hälfte der über 11.300 Hektar umfassenden Fläche des Nationalparks Gesäuse ist von Wäldern bedeckt und prägt die Lebensräume dieser imposanten Ostalpen-Region. In elf knapp 200 Seiten umfassenden Beiträgen berichten 17 renommierte Expertinnen und Experten aus Biologie und Forstwirtschaft über ihre teils jahrzehntelangen Erfahrungen zu einer – gerade in Zeiten des Klimawandels – äußerst aktuellen Umweltthematik: »Naturschutz & Waldwirtschaft«.

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14 höchst engagierte Biologinnen und Biologen der unterschiedlichsten Fachbereiche bedanken sich im zweiten Teil mit beeindruckenden Forschungsergebnissen für das prächtige Wetter, die gelungene Organisation und die Einladung in den »hintersten Winkel« des Nationalparks Gesäuse beim 10. GEO-Tag der Artenvielfalt.

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SOKO Haindlkar - Steil ermittelt ...

Das Haindlkar im Nationalpark Gesäuse, das sich von der Enns bis zu den imposant aufragenden Nordwänden der Hochtorgruppe erstreckt steht im Mittelpunkt des neuen Bandes der Schriftenreihe des Nationalparks Gesäuse. Wir widmen diesen Forschungsband den Jugendlichen, denn unsere Natur ist cool, ist es wert, entdeckt zu werden und bedeutet nicht zuletzt Zukunft: Lebensgrundlage für uns und unsere Kinder.

Im ersten Teil des Buches kommen die Jugendlichen selbst zu Wort und schildern ihre Naturerlebnisse beim Klettern oder mit der Schulklasse im Waldläufercamp. Dabei geht es nicht nur um Pflanzen und Tiere, sondern auch um Gemeinschaft und Abenteuer.

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Im Anschluss daran berichten professionelle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, welche unbekannte Vielfalt von Pilzen, höheren Pflanzen, Wildorchideen, Schmetterlingen und Wirbeltieren sie im Haindlkar ermittelten. Die »SOKO HAINDLKAR« erhob im Rahmen des 15. internationalen „GEO-Tag der Artenvielfalt" bemerkenswerte Ergebnisse. Unter 193 entdeckten Schmetterlingsarten wurden gleich 13 Neufunde für das Nationalparkgebiet verzeichnet.
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Enns und Moor

Die Enns ist ein energiespendender Lebensquell, dem ein weitläufiges Tal seinen Namen und landschaftliche Majestät verdankt. Das Ennstal ist aber auch – allen früheren Flussregulierungs- und Entwässerungsmaßnahmen zum Trotz – ein in aller Konsequenz zu schützender (Über)Lebensraum für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten, die in zahlreichen Feuchtwiesen und Mooren Zuflucht finden.

Eines der letzten großen Talhochmoore von internationalem Rang ist das in ökologischer Hinsicht noch weitgehend intakte Pürgschachen Moor, das mit seinen angrenzenden Wiesen und dem „Paltenspitz“ als faunistische und floristische Kartierungsfläche am GEO-Tag der Artenvielfalt 2012 selbst bei katastrophalen Wetterverhältnissen erstaunliche Forschungsergebnisse zum Vorschein brachte.

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Teil 1 handelt von der "Flusslandschaft Enns". Flora und Fauna von einst und jetzt sowie Impressionen der Enns werden hier gezeigt.

Teil 2 präsentiert die Ergebnisse des GEO-Tages 2012 im Pürgschachener Moor.

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Erste Dekade

10 Jahre Forschung im Nationalpark Gesäuse – der Jubiläumsband der Schriftenreihe zum 10 jährigen Bestehen des Nationalparks gibt einen Rückblick auf die Ergebnisse der vergangenen 10 Jahre an Forschungsarbeit im Nationalpark.

Neben umfassenden Naturschutz-Agenden und Angeboten für erholungsuchende Besucherinnen und Besucher im Sinne des ökologischen Bildungsauftrages ist wissenschaftliche Forschung eine der Hauptaufgaben, die ein Nationalpark gemäß den Richtlinien der internationalen Naturschutzorganisation IUCN zu erfüllen hat.

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ERSTE DEKADE, der Jubiläumsband des jüngsten – 2002 gegründeten – österreichischen Nationalparks, widmet sich in sechs Kapiteln seltenen und bedrohten Tier- und Pflanzenwelten, ihren sehr speziellen Lebensräumen und deren wegbereitenden Entdeckern, behandelt aber auch Fragen zur Klimaveränderung, die sich die Naturwissenschaft in einem international renommierten Schutzgebiet zu stellen hat.

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Alpine Räume - Zwischen Bruckstein und Buchstein

Wieder einmal ging es hoch hinaus – auf den Buchstein, der 2011 das Untersuchungsgebiet des GEO-Tages der Artenvielfalt war. Das Thema dieses Bandes der Schriftenreihe des Nationalparks Gesäuse dreht sich wieder einmal rund um das alpine Element in den Gesäusebergen.

Dass dieser alpine Raum keineswegs nur lebensfeindlich ist, sondern im Gegenteil eine reiche Flora und Fauna beherbergt, davon zeugt auch der Bericht zur Kartierung der Alpinen Vegetation im ersten Teil und einmal mehr die Ergebnisse des GEO-Tages der Artenvielfalt 2011 im zweiten Teil dieses Bandes. Als Untersuchungsgebiet ergab sich diesmal für die meisten Teilnehmer wieder nur die "montane" Variante rund um das Buchsteinhaus. Aufgrund der unsicheren Wetterlage blieb der Gipfel des Buchsteins nur einer kleinen, verwegenen Gruppe vorbehalten. Doch auch der Abstieg in den Bruckgraben gestaltete sich für den einen oder die andere als wahres Abenteuer.

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Die beiden Namen sind "selbstredend": Der Buchstein deutet wohl auf die seinerzeit sehr buchenreichen Wälder am Fuße seiner Felswände hin. Der Bruckstein wiederum zeugt von der ehemals zu seinen Füßen vorhandenen Brücke, die im Bereich der heutigen "Lettmairau" auf die andere Ennsseite zum Bruckgraben und zur Krapfalm übersetzte. Strobl war es damals jedoch noch verwehrt über den Bruckgraben aufzusteigen, da dieser noch nicht für die Holztrift erschlossen war. Diese Geschichte erzählt Josef Hasitschka gemeinsam mit der Geschichte der Alm auf dem Brucksattel im ersten Teil dieses Bandes.

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Quellen

Eine Sonderausgabe der Schriftenreihe des Nationalparks Gesäuse widmet sich allein den Quellen im Nationalparkgebiet und ihrer spannenden Flora und Fauna. Die Bemühungen der Forscher während der Quellwochen der vergangenen Jahre brachte erstaunliche neue Ergebnisse und Funde zu Tage.

Die interdisziplinäre Quellforschung im Nationalpark führte zu sensationellen Ergebnissen: Von den bislang identifizierten 854 Wirbellosen-Arten (wobei etliche Familien noch kaum untersucht wurden) sind 118 neu für Österreich, davon mindestens 8 neu für die Wissenschaft.

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Mit den Kieselalgen, Moosen und höheren Pflanzen schnellt die Artenzahl auf gut 1.100 hoch. Da die Vertreter einiger wichtiger Invertebratengruppen noch nicht auf Artniveau bestimmt wurden, ist mit einer Zahl von mindestens 1.200 Spezies zu rechnen. Dokumentiert wurden knapp über 100 Probenstellen, also etwa 15% der bekannten Quellhabitate.

Die Ergebnisse und viele weitere Infos zu den Nationalparkquellen sind im Band 7 der Nationalpark Schriftenreihe dokumentiert.

Der Anhang mit dem Verzeichnis der dokumentierten Quellen und den Taxalisten steht hier zum Download zur Verfügung:

Bd7

 

Vielfalt Lawine - Das Kalktal bei Hieflau

Das Thema Lawinen war zentraler Punkt GEO-Tages 2010. Neben den sozioökonomischen Aspekten (Schadenslawinen) wird hier vor allem die enorme Artenvielfalt der Lawinenrinnen beleuchtet. Lawinenabgänge werden zumeist mit Katastrophen assoziiert; doch Lawinenrinnen – wie im Kalktal bei Hieflau – sind unverzichtbare Habitate artenreichster Flora und Fauna.

Vielfalt Lawine zieht in zwei Teilen eine erstaunliche Bilanz aus profunder geo- und bio-ökologischer Forschung in einem der faszinierendsten Gebieten des Nationalparks.

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Der erste Teil präsentiert sozioökonomische und geologische Betrachtungen von rezenten und historischen Lawinen am Tamischbachturm im Nationalpark Gesäuse. Schadenslawinen, Lawinen als gravitativer Prozess und Auswirkungen von Lawinen auf die Landnutzung werden beleuchtet.

Im zweiten Teil folgt eine Darstellung der Ergebnisse des GEO-Tages 2010 bei dem die Artenvielfalt in den Lawinenrinnen des Tamischbachturmes untersucht wurde. Von Spezialisten intensiv erforscht und dokumentiert wurden folgende Organismengruppen: Höhere Pflanzen, Flechten, Spinnen, Weberknechte, Ameisen, Zikaden, Wanzen, Heuschrecken, Vögel, Amphibien, Reptilien, Säugetiere wie auch die Flora und Fauna der Kalktalquellen.

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In Höheren Lagen

Hoch hinauf ging es beim GEO-Tag der Artenvielfalt 2009. Rund um die Hesshütte wurde intensiv Forschungsarbeit geleistet und die Ergebnisse in Band 5 der Schriftenreihe präsentiert.

Rund um die Hesshütte – am Übergang in die waldfreien Bereiche der alpinen Zone – befindet sich eine der artenreichsten Regionen des Nationalparks Gesäuse.

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Teil 1 – "In höheren Lagen" – widmet sich den hochsozialen Murmeltieren, erhebt den Bestand des Alpenschneehuhns am Zinödl, folgt den Pflanzen auf ihrem biogeographischen Weg nach oben, erzählt vom alpinen Fein-Steinmetz der Flechten im Fels und beleuchtet den Lebensraum "Höhle" in der Innenwelt des Hochtors.

Teil 2 – "Der GEO-Tag der Artenvielfalt 2009" – folgt botanischen Spuren in die Vergangenheit, geht auf vegetationsökologische Streifzüge, sammelt fels- und rindenbewohnende Flechten, konzentriert sich auf Moose des Rotofens, handelt von arachnologischen Diamanten, verflogenen Ameisen-Königinnen, gesaugten Zikaden, vielfältigen Wanzen,goldglänzenden Laufkäfern, sucht nach Heuschrecken und Vögeln, Amphibien und Reptilien, erforscht Fledermäuse in der Steinkarhöhle und nimmt die Säugetiere der höheren Lagen ins Visier.

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Der Tamischbachturm

2008 stand der Tamischbachturm mit seinen floristisch und zoologisch hochinteressanten Lawinenbahnen im Fokus des GEO-Tages der Artenvielfalt.

Von der Ennstaler Hütte in die luftigen Höhen des Panorama-Gipfels: Der vorliegende Band gibt Einblick in das faszinierende Mosaik der Lebensformen eines der schönsten Aussichtsberge des Gesäuses.

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Der erste Teil widmet sich den Schneeverhältnissen in den Ennstaler Alpen, dem Legbuchenwald bei Hieflau, den Lawinenbahnen als Lebensraum sowie zahlreichen Orchideen- und Schmetterlingsarten.

Der zweite Teil handelt von Pilzen, Flechten, Moosen und höheren Pflanzen, von Spinnen, Weberknechten, Ameisen, Wanzen und Zikaden, beleuchtet Laufkäfer, Heuschrecken, Tag- und Nachtfalter, Reptilien, Amphibien und Vögel, die 2008 im Rahmen des GEO-Tages der Artenvielfalt innerhalb von 24 Stunden erfasst werden konnten.

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Der Johnsbach

Der Johnsbach – ein Charakterfluss des Gesäuses. Band 3 der Schriftenreihe widmet sich seiner Geschichte und seiner Lebewelt.

Wir laden Sie ein zu einer naturkundlichen Exkursion in das idyllische, wildromantische Johnsbachtal. Dieser Band der "Schriften des Nationalparks Gesäuse" gibt einen wissenschaftlich gut aufbereiteten und mit zahlreichen Bildern veranschaulichten Eindruck in die Artenvielfalt des Gesäuses mit Fokus auf Lebensräume im Bereich der Wildflüsse.

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Teil 1 – "Der Johnsbach und seine Geschichte" – beschäftigt sich fundiert mit Aspekten der Geologie und Geomorphologie, der Gewässerstruktur und Verbauungsgeschichte, mit ausführlichen Ergebnissen einer Biotopkartierung, der tauchenden Wasseramsel – dem schwimmenden "Charaktervogel" am Johnsbach – und dem umtriebigen, unermüdlichen Fischotter.

Teil 2 – "Der GEO-Tag (2007) im Johnsbachtal" – widmet sich der besonders hohen Artenvielfalt – handelt von Flechten und Moosen, Quellorganismen und Spinnen, Libellen, Heuschrecken und Zikaden, von Wanzen, Laufkäfern und Ameisen, von Nachtfaltern, Säugetieren und Gefiedertem entlang des Johnsbaches, wo beispielsweise am Langgries an einem Tag 100 Schmetterlingsarten entdeckt wurden.

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Artenreich Gesäuse

GEO-Tag der Artenvielfalt auf der Kölblalm. Präsentation der Ergebnisse einer erfolgreichen Forschungsaktion.

Artenreich Gesäuse erinnert uns an den Reichtum der Natur vor unserer Haustür. Im Juni 2006 fand der erste GEO-Tag der Artenvielfalt im Nationalpark Gesäuse auf der Kölblalm statt. Von den annähernd 700 vorgefundenen Arten werden die „Highlights“ in Wort und Bild näher vorgestellt. Der Bogen der Vielfalt spannt sich von der Schriftflechte und dem Koboldmoos bis zum Schwarzen Riesenweberknecht und dem Buntspecht.

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Im zweiten Teil erforschen wir das Pflanzenreich oberhalb der Waldgrenze im Gesäuse. Wir bekommen einen Einblick in die Besonderheiten der Vogelwelt und deren Erforschung durch den Nationalpark. Schließlich entdecken wir eine weltweit neu beschriebene Steinfliegenart aus dem Gesäuse und ein sehr seltenes Habichtskraut auf der Sulzkaralm.

Band 2 der „Schriften des Nationalparks Gesäuse“ gibt einen wissenschaftlich gut aufbereiteten und mit zahlreichen Bildern veranschaulichten Eindruck in die Artenvielfalt des Gesäuses mit Fokus auf die Lebensräume im Bereich der Almen und oberhalb der Waldgrenze.

Im Zuge des GEO-Tages wurden im Nationalpark Gesäuse auf der Kölblalm von Spezialisten folgende Organismengruppen genau untersucht und dokumentiert: Flechten, Moose, Pilze, Höhere Pflanzen, Schmetterlinge, Wanzen, Zikaden, Weberknechte, Spinnen, Käfer, Lurche und Kriechtiere, Vögel, Fledermäuse.

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Gesäusewälder

Ein Buch zur Forstgeschichte nach Quellen von den Anfängen bis 1900. Das Buch eröffnet die Reihe der "Schriften des Nationalparks Gesäuse". Vierhundert Jahre lang wurden die Wälder im Gesäuse für die Montanindustrie ausgebeutet. Man hackte das „Kohlholz“ selbst in unzugängliche Karen hoch in den schroffen Wänden über dem engen Tal der Enns. Die Ressource Holz stand im Spannungsfeld von Grundherrn, Montanindustrie, Hammerwerke und Almbauern.

Der Band ist bereits vergriffen. Sie können die digitale Version hier abrufen:

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Der Historiker Hasitschka verknüpft in dieser Arbeit die Forstgeschichte mit anderen Disziplinen wie Alm- Sozial- und Verwaltungsgeschichte ebenso wie mit Ökologie und gleichzeitig den Forschungsvorhaben im Nationalpark Gesäuse.

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